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Risikogesteuertes Leverage

Hebel-ETF-Strategie, risikogesteuert und ehrlich mit Zahlen belegt

Im Backtest schlug eine risikogesteuerte Leveraged-Strategie über lange Horizonte das langsame Multi-Asset-Portfolio. Hier steht der ehrliche Trade-off, in echten Zahlen.

Über einen genügend langen Zeitraum von 40 bis 45 Jahren oder mehr schlägt eine risikogesteuerte Leveraged-Strategie historisch, in den Rücktests, ein klassisches, breit gestreutes Multi-Asset-Portfolio deutlich. Das ist kein Versprechen auf schnelles Geld, sondern eine Rechnung mit einem echten Trade-off zwischen erwarteter Mehrrendite und zeitweise sehr tiefen Rückschlägen. Diese Seite zeigt beide Seiten, offen und mit echten Zahlen belegt. Vergangene Ergebnisse sind keine Garantie für die Zukunft.

Der Mittelweg zwischen zu langsam und zu riskant

Ein klassisches Multi-Asset-Portfolio streut breit über Aktien, Anleihen und weitere Anlageklassen. Das macht es robust, aber über sehr lange Horizonte oft zu langsam, um Vermögen in nennenswertem Tempo aufzubauen. Leverage allein, ohne Risikosteuerung, ist dagegen zu riskant: gehebelte Produkte können in Crashs so tief fallen, dass eine Erholung Jahre dauert oder ausbleibt. Der Mittelweg, den diese Seite dokumentiert, ist risikogesteuertes Leverage über lange Zeiträume: Hebel, dessen Einsatz an die aktuelle Marktvolatilität gekoppelt ist, statt konstant maximal gehebelt zu bleiben.

Warum gehebelte ETFs überhaupt nur mit einer festen Halteregel ins Depot gehören, vertieft der Grundlagenartikel Hebel-ETFs für langfristiges Anlegen; weitere nachrechenbare Analysen zu Drawdowns, Steuern und Risiken sammelt der Wissens-Hub.

Rechne selbst nach

Beide Tools sind kostenlos: nachrechnen schlägt glauben.

Verdikt & Kernzahlen · 1999–2026

Bedingtes Vol-Targeting73,9 Mio $
CAGR 30,7 %Max-DD -48,3 %
B&H TQQQ (ungesteuert)115 Tsd. $
CAGR 3,1 %Max-DD -99,98 %

Aus 50.000 $ (Lump-Sum), Simulation 1999–2026 (vor 2010 synthetische 3×-Serie), USD, vor Steuern. Backtest ≠ Zukunft.

Backtesting-Tool

  • Deutsche Steuer-Simulation direkt im Backtest
  • Synthetische Hebel-Historie ab 1999 mit Finanzierungskosten
  • Rolling-Fenster und Monte-Carlo gegen schöngerechnete Ergebnisse
Zum Backtesting-Tool

Entnahmeplan-Rechner

  • Historischer Replay statt Zinseszins-Formel
  • Monte-Carlo mit Pleite-Wahrscheinlichkeits-Kurve
  • Drei Entnahme-Modi, Inflation einstellbar
Zum Entnahme-Rechner

Was die Zahlen zeigen und was nicht

Ehrliche Eckdaten aus der eigenen Forschung

  • Risikosteuerung senkte den maximalen Drawdown im Backtest von −83 % auf −48 % bei zugleich höherer Rendite. Das ist der Beleg für „überschaubareres Risiko", kein bloßes Versprechen. Details dazu stehen auf der Methodik-Seite.
  • Gehebelte Produkte haben reale, tiefe Drawdowns. Ein Rückgang von −80 % erfordert anschließend einen Anstieg von +400 %, nur um wieder auf null zu kommen. Das bleibt auch mit Risikosteuerung ein reales Szenario, nur seltener.
  • Vergangene Ergebnisse, ob simuliert oder live, sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Zahlen auf dieser Seite sind Dokumentation, keine Prognose.