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Strategie-Vergleich

All-Weather, 60/40 oder risikogesteuerter Hebel? Ein ehrlicher Vergleich ohne Gewinner für alle

Meine eigene Anlage-Geschichte begann mit All-Weather: Es hat gehalten, was es verspricht, war für ein langfristiges Wachstumsziel aber zu langsam. Der ehrliche Vergleich mit einer risikogesteuerten Hebel-Strategie ist ein Trade-off: flache Drawdowns und wenig Pflege gegen historisch höheres Wachstum mit tieferen zwischenzeitlichen Einbrüchen.

Das Wichtigste in Kürze

  • All-Weather-artige Portfolios halten historisch, was sie versprechen: breite Streuung, flache Drawdowns, wenig Pflege. Der Preis ist ein strukturell niedrigeres erwartetes Wachstum über lange Horizonte.
  • Die höhere Rendite einer risikogesteuerten Hebel-Strategie ist ein historischer Backtest-Befund, kein Versprechen: 30,7 % pro Jahr bei maximal −48,3 % Drawdown (1999 bis 2026, USD, vor Steuern).
  • Auch der Passiv-Standard fällt tief: Der MSCI World verlor in der Dotcom-Krise −54 % in Euro, in der verketteten Doppelkrise 2000 bis 2013 zwischenzeitlich bis zu −60 %.
  • 2022 fielen Aktien und Anleihen gleichzeitig, und auch defensive Mischungen verloren. Das statisch gehebelte Extrembeispiel HFEA lag bis Anfang Oktober 2022 bei −53 %, der S&P 500 bei −16 %.
  • Es gibt keinen Gewinner für alle: Der Trade-off gehört gegen den eigenen Horizont, die eigene Schmerzgrenze und das eigene Ziel geprüft, nachgerechnet statt geglaubt.

Wie viel Rendite ein All-Weather-Portfolio bringt, hängt an Zeitraum, Währung und konkreter Umsetzung, aber die ehrliche Kurzantwort ist einfach: über sehr lange Horizonte weniger als ein reines Aktienportfolio, dafür mit deutlich flacheren Einbrüchen. Das ist kein Mangel, sondern der Zweck der Konstruktion. Robustheit hat einen Preis, und der Preis heißt Wachstum.

Dieser Artikel vergleicht All-Weather-artige Portfolios und den 60/40-Klassiker mit einer risikogesteuerten Hebel-Strategie, als Konzepte und ohne so zu tun, als gäbe es einen Gewinner für alle. Ich habe die eine Seite jahrelang selbst gehalten und setze heute die andere um, deshalb bekommst du hier keine Werbung für eine Richtung, sondern die Trade-off-Dimensionen, die belegten historischen Drawdowns beider Welten und die Fragen, an denen die Entscheidung tatsächlich hängt.

Was All-Weather und 60/40 richtig machen

Ein nach Ray Dalios All-Weather-Prinzip gebautes Portfolio streut breit über Aktien, Anleihen unterschiedlicher Laufzeiten, Gold und Rohstoffe. Dahinter steht eine einfache Einsicht: Niemand weiß, welche wirtschaftliche Wetterlage als Nächstes kommt, also soll in jeder Lage irgendetwas im Depot tragen. Der 60/40-Klassiker, 60 % Aktien und 40 % Anleihen, verfolgt dasselbe Ziel mit einfacheren Mitteln. Beide Ansätze teilen einen Charakter: wenige Entscheidungen, seltenes Eingreifen, ruhige Kurve.

Ich habe mehrere Jahre genau so investiert, und ich will das ausdrücklich würdigen, bevor dieser Artikel vergleicht: Es hat gehalten, was es versprochen hat. Die Drawdowns blieben überschaubar, die Schwankungen ruhig, ich musste selten eingreifen. Wer nachts nicht über sein Depot nachdenken will, bekommt hier genau das. Für mein langfristiges Wachstumsziel war die erwartete Rendite allerdings zu niedrig, nicht knapp, sondern strukturell. Das Portfolio war nicht falsch. Es war für ein anderes Ziel gebaut, als ich eigentlich hatte. Die ganze Geschichte dieses Umwegs steht auf der Journey-Seite.

Welche Rendite kann man von einem All-Weather-Portfolio erwarten?

Die Antwort beginnt bei der Konstruktion, nicht bei einer Zahl. Ein All-Weather-Depot hält einen großen Teil seines Kapitals in Anlageklassen mit niedrigerer erwarteter Rendite als Aktien: Anleihen, Gold, Rohstoffe. Diese Bausteine sind Dämpfer, keine Renditebringer, und die Dämpfung wirkt in beide Richtungen. Sie macht Verluste flacher und Anstiege langsamer. Über kurze Zeiträume fällt das kaum auf. Über Jahrzehnte summiert es sich zu dem, was der Zinseszins aus einem Renditeunterschied macht: einem großen Abstand im Endvermögen.

Eine einzelne All-Weather-Renditezahl wirst du in diesem Artikel trotzdem nicht finden, und das ist Absicht. Publizierte Werte hängen stark davon ab, welcher Zeitraum gerechnet wird, in welcher Währung und mit welcher konkreten Nachbildung, und genau darin unterscheiden sich die Quellen. Statt eine dieser Zahlen herauszugreifen, bleibt der Artikel bei dem Befund, der über seriöse Quellen hinweg stabil ist: All-Weather-artige Portfolios hatten historisch deutlich flachere Drawdowns als aktienlastige Depots, und über sehr lange Horizonte deutlich weniger Endvermögen. Beides gehört zusammen, es ist derselbe Mechanismus. Wer die konkrete Zahl für seinen Zeitraum will, kann sie im Portfolio-Tool selbst rechnen, mit denselben Daten für beide Seiten des Vergleichs.

Der ehrliche Vergleich: Robustheit gegen Wachstum

Auf der anderen Seite dieses Vergleichs steht eine risikogesteuerte Hebel-Strategie: eine täglich dreifach gehebelte Nasdaq-100-Serie, die nur dann gehalten wird, wenn ein Trendfilter aus zwei gleitenden Durchschnitten (Dual-SMA 60/250) ein Aufwärtsregime anzeigt, und deren Positionsgröße über Volatilitäts-Targeting an die gemessene Marktschwankung gekoppelt ist. Ob so ein Ansatz überhaupt vertretbar ist und für wen ausdrücklich nicht, behandelt der Grundsatzartikel zu der Frage, ob gehebelte ETFs langfristig sinnvoll sind.

Der Kern des Vergleichs passt in zwei ehrliche Sätze. Erstens: Die höhere Rendite der Hebel-Strategie ist ein historischer Backtest-Befund, kein Versprechen. Zweitens: Sie wurde mit zwischenzeitlichen Einbrüchen bezahlt, die deutlich tiefer waren als das, was defensive Mischdepots im selben Zeitraum erlebten. Im eigenen Backtest 1999 bis 2026 wuchs die risikogesteuerte 3x-Variante um 30,7 % pro Jahr bei einem maximalen Drawdown von −48,3 % (USD, vor Steuern). Ungesteuertes Buy-and-Hold derselben 3x-Serie fiel im selben Fenster zwischenzeitlich um −83,4 %. Die vollständige Rechnung, inklusive der Phasen, in denen die Regeln falsch lagen, steht im Artikel zum Drawdown gehebelter ETFs.

Trade-off-Dimensionen: defensives Mischportfolio gegen risikogesteuerten Hebel

DimensionAll-Weather-artig (defensiv gemischt)Risikogesteuerter 3x-Hebel (Dual-SMA 60/250 + Vol-Targeting)
Erwartetes Wachstum (historisch)Strukturell niedriger: großer Anteil in Anleihen, Gold und Rohstoffen mit geringerer erwarteter Rendite. Ruhig, aber langsamIm Backtest 1999 bis 2026: 30,7 % pro Jahr (USD, vor Steuern). Historisch, keine Garantie
Maximaler Drawdown (historisch)Deutlich flacher als bei reinen Aktiendepots; die genaue Tiefe hängt an Umsetzung und Zeitraum−48,3 % im Backtest 1999 bis 2026 (USD, vor Steuern); ungesteuert wären es −83,4 % gewesen
PflegeaufwandSehr gering: Rebalancing wenige Male im Jahr, kein Signal-MonitoringDas Regelwerk muss über Jahre konsequent umgesetzt werden, mechanisch oder automatisiert. Disziplin ist Teil der Strategie
Verhalten im CrashAnleihen und Gold dämpfen, solange die Korrelationen haltenDer Trendfilter reduziert das Engagement nach festen Regeln. Fehlsignale und Kurslücken über Nacht bleiben möglich
Verhalten im SeitwärtsmarktUnauffällig: Die Streuung trägt, es passiert wenigAnfällig: Whipsaw-Phasen erzeugen Fehlsignale und Handelskosten
Verhalten in der Zinswende (2022)Verwundbar: Aktien und Anleihen fielen gleichzeitig, der Diversifikationsschutz setzte ausVol-Targeting reagiert auf Schwankung statt auf Korrelation. Das statisch gehebelte Gegenbeispiel HFEA verlor bis Anfang Oktober 2022 −53 % (S&P 500: −16 %)

Quelle: Qualitative Einordnung beider Konzepte; Zahlen: eigene Kapitalschutz-Studie (Backtest 1999 bis 2026, USD, vor Steuern), etfcentral.com (HFEA 2022). Einzelnachweise im Quellenverzeichnis

Die Tabelle nennt bewusst nur dort Zahlen, wo sie belegt sind. Für All-Weather-Renditen und -Drawdowns kursieren viele Werte, und sie hängen so stark an Umsetzung und Zeitraum, dass eine herausgegriffene Einzelzahl mehr verdecken als zeigen würde. Prüfbar ist der Trade-off trotzdem: im Tool, über selbst gewählte Zeiträume, mit denselben Kursdaten für beide Seiten.

Wer den MSCI World hält, akzeptiert rund −50 % ohnehin

Falls du beim Wort Hebel abwinkst, lohnt vorher ein Blick auf das Risiko, das du vielleicht längst trägst. Der MSCI World verlor in der Dotcom-Krise, in Euro gerechnet, −54 %, gemessen ab dem schlechtesten Einstieg im September 2000 (laut Finanztip). In der Finanzkrise waren es −48 % in 16 Monaten. Und in der verketteten Doppelkrise von 2000 bis 2013 lag der zwischenzeitliche Verlust laut Stiftung Warentest bei bis zu −60 %, mit einer Erholung erst nach über 13 Jahren. Gerd Kommer zählt sechs Einbrüche ≥ 45 % (real) seit 1900. Wer ein reines Weltaktien-Depot hält, akzeptiert die Fähigkeit zu rund −50 % also ohnehin, ob ausgesprochen oder nicht. Alle großen Einbrüche stehen, in Euro gerechnet und mit Messmethode, im Artikel zum MSCI-World-Drawdown.

Vor diesem Hintergrund lautet die Frage nicht: sicheres All-Weather gegen gefährlichen Hebel. Sie lautet: Welche Drawdown-Tiefe akzeptierst du, wofür, und mit welcher Regel dahinter? Die −48,3 % der risikogesteuerten Strategie sind dieselbe Größenordnung an Schmerz, die der ungehebelte Weltmarkt in seinen schlimmsten Phasen erreichte. Das ist eine Einordnung der historischen Backtest-Tiefe, keine Risikozusage: Künftige Einbrüche können auf beiden Seiten tiefer ausfallen, und ein gehebeltes Instrument kann bei versagenden Regeln deutlich unter die historische Marke fallen.

Die ehrliche Fußnote: 2022 fielen beide Seiten gleichzeitig

All-Weather hat eine Achillesferse, und 2022 hat sie gezeigt. Die Konstruktion beruht darauf, dass nicht alles gleichzeitig fällt. 2022 fiel fast alles gleichzeitig: Steigende Zinsen trafen Aktien und Anleihen im selben Jahr, und der Schutz, den die Streuung sonst liefert, setzte aus. Auch defensive Aktien-Anleihen-Mischungen beendeten das Jahr deutlich im Minus.

Wie brutal derselbe Mechanismus mit Hebel wird, zeigt das Extrembeispiel HFEA, eine in der US-Community populäre, statisch gehebelte Aktien-Anleihen-Mischung: Sie verlor bis Anfang Oktober 2022 −53 %, während der S&P 500 im selben Zeitraum −16 % abgab (Werte seit Jahresanfang laut etfcentral.com); der maximale Drawdown der Strategie erreicht über ihre gesamte Backtest-Historie rund −71 % (laut etfportfolioblueprint.com). Warum genau der statische Korrelations-Hedge versagte und was ein Regime-Ansatz anders macht, steht im Artikel über HFEA nach 2022.

Für den Vergleich heißt das: Auch die ruhige Seite hat Jahre, in denen ihr Schutzmechanismus aussetzt. Das entwertet All-Weather nicht. Aber es entzaubert die Vorstellung, Robustheit sei bedingungslos, denn sie hängt an Korrelationen, die niemand garantiert.

Was ändert sich in der Entnahme-Phase?

Eine Dimension verschiebt den Vergleich noch einmal: ob du einzahlst oder entnimmst. In der Ansparphase kannst du tiefe Drawdowns aussitzen, solange die Nerven halten und der Horizont lang genug ist. In der Entnahme-Phase verkaufen deine Entnahmen dagegen in den Crash hinein, und dann entscheidet die Reihenfolge der Renditen mit über das Ergebnis, nicht nur ihr Durchschnitt. Genau hier spielen flache Drawdowns ihre stärkste Karte aus: Ein Depot mit flacheren Einbrüchen zwingt dich zu weniger Verkäufen zu schlechten Kursen.

Denk die Ergebnisse dieser Phase in Prozenten des Depots und in Perzentilen, nie in festen Beträgen. Entscheidend ist, welche Entnahmequote das Depot in schlechten Verläufen durchhält, etwa am 10. Perzentil der Simulationen, nicht im Durchschnitt. Warum Rechner mit konstanter Durchschnittsrendite genau diesen Effekt nicht abbilden, erklärt der Artikel zum Sequenzrisiko im Entnahmeplan.

Fazit: kein Gewinner für alle, aber ein prüfbarer Trade-off

Es gibt keine Antwort, die für alle stimmt, und wer eine verspricht, verkauft etwas. Es gibt einen Trade-off, und der lässt sich gegen drei persönliche Größen prüfen. Der Horizont: Liegen zwischen dir und der Entnahme noch Jahrzehnte oder nur Jahre? Die Schmerzgrenze: Ist ein zwischenzeitliches Minus von rund der Hälfte des Depots für dich eine Zahl auf dem Bildschirm oder der Moment, in dem du verkaufst? Und das Ziel: ruhiger Kapitalerhalt mit moderatem Wachstum, oder maximales langfristiges Wachstum mit einem Regelwerk, das du über Jahre durchhalten musst?

Meine eigene Antwort steht oben, und sie ist genau das: meine. Wer den umgekehrten Weg geht, von wachstumsorientiert zu defensiv, kann damit genauso richtig liegen. Der Punkt dieses Artikels ist nicht, dich auf eine Seite zu ziehen. Der Punkt ist, dass du den Trade-off vorher gesehen hast und ihn selbst nachrechnen kannst, statt ihn glauben zu müssen.

Häufige Fragen

Was ist ein All-Weather-Portfolio?

Ein nach Ray Dalios All-Weather-Prinzip gebautes Portfolio streut breit über Aktien, Anleihen unterschiedlicher Laufzeiten, Gold und Rohstoffe. Ziel ist nicht maximale Rendite, sondern ein Depot, das in möglichst vielen wirtschaftlichen Wetterlagen (Wachstum, Rezession, Inflation, Deflation) tragfähig bleibt. Der Preis dieser Robustheit ist ein strukturell niedrigeres erwartetes Wachstum als bei einem reinen Aktienportfolio.

Wie viel Rendite bringt ein All-Weather-Portfolio?

Eine einzelne, seriöse Zahl gibt es nicht: Publizierte Werte hängen stark an Zeitraum, Währung und konkreter Nachbildung. Stabil über die Quellen hinweg ist der strukturelle Befund: Wegen des hohen Anteils an Anleihen, Gold und Rohstoffen lag die langfristige Rendite historisch deutlich unter der eines aktienlastigen Depots, dafür mit erheblich flacheren Einbrüchen. Wer eine konkrete Zahl braucht, sollte sie für den eigenen Zeitraum und die eigene Umsetzung selbst nachrechnen.

Ist das All-Weather-Portfolio besser als der MSCI World?

Es verfolgt ein anderes Ziel. Der MSCI World setzt voll auf Aktien und verlor in der Dotcom-Krise −54 % in Euro; All-Weather-artige Mischungen fielen historisch deutlich flacher, wachsen dafür langsamer. Besser ist, was zum eigenen Horizont und zur eigenen Schmerzgrenze passt: Für maximales langfristiges Wachstum ist All-Weather zu defensiv, für ruhige Drawdowns ist ein reines Aktiendepot zu schwankungsanfällig.

Hat das All-Weather-Portfolio 2022 funktioniert?

2022 war das Stressjahr für alle Mischportfolios: Aktien und Anleihen fielen gleichzeitig, weil steigende Zinsen beide Seiten trafen, und der Diversifikationsschutz setzte aus. Auch defensive Aktien-Anleihen-Mischungen beendeten das Jahr im Minus. Wie extrem derselbe Mechanismus mit Hebel wird, zeigt das statisch gehebelte HFEA-Portfolio: −53 % bis Anfang Oktober 2022, während der S&P 500 −16 % verlor.

Kann man All-Weather und eine Hebel-Strategie kombinieren?

Konzeptionell ja, etwa als Kern-Satellit-Aufteilung: ein defensiver Kern, dazu ein kleiner, regelbasiert gesteuerter Wachstumsanteil. Ob und in welchem Verhältnis das für dich sinnvoll ist, hängt an Horizont, Schmerzgrenze und Zielen und lässt sich nicht pauschal beantworten. Rechne die Kombination im Backtest über verschiedene Zeiträume durch, bevor du echtes Geld bewegst. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.

Quellen

  1. Finanztip: "MSCI World im Minus"
  2. Stiftung Warentest: MSCI-World-Index
  3. Gerd Kommer: "Welt-Aktienmarkt: Warum er jede Krise übersteht"
  4. etfcentral.com: "Hedgefundie's Excellent Adventure: 3x Leveraged ETF Portfolio"
  5. etfportfolioblueprint.com: "Hedgefundie's Excellent Adventure: A 3x Leveraged ETF Portfolio"
  6. Eigene Kapitalschutz-Studie: Backtest 1999 bis 2026 (Methodik und Grenzen)